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WHO-Konferenz gestartetZwei Milliarden Dollar Corona-Hilfe aus China – Attacke aus den USA

Wirft China «leere Behauptungen» vor: US-Aussenminister Mike Pompeo.

Pompeo kritisiert China

Forderung nach Untersuchung

red/sda

18 Kommentare
    Sacha Meier

    Pompeo, sein Gebieter Trump und auch manch andere westliche Politiker kommen mir vor, wie kleine Kinder, welche täubeln, weil sie irgend eine Realität nicht akzeptieren wollen. Supranationale Organisationen leben nun einmal von Allianzen, die Mehrheiten zustande bringen. China hat in den letzten beiden Jahrzehnten mit Hilfe afrikanischer Staaten zielgerichtet solche Allianzen in der UNO, WTO und der Weltbank/IWF geschmiedet, während westliche Politiker ihre Partikulärinteressen auf bilateralem Weg verfolgten und ihre Zeit damit vergeudeten, ihren super- und hyperreichen Bürgern zu noch mehr Reichtum zu verhelfen. Jetzt ist halt die Überraschung gross, dass China als UNO-Vetomacht durch eine stabile Mehrheitsallianz auch gleich den Ton angibt. Wenn China wegen seiner Einchina-Politik Taiwan nicht in der WHO haben will, dann war es das gewesen. Genau so, wie China nun einmal keine Untersuchung der Herkunft von SARS CoV-2 unter westlicher Federführung will. Und dass der rote Drachen mit seiner Mehrheit im UNO-Menschenrechtsrat auch eine etwas andere Vorstellung von Menschenrechten pflegt, als im Westen üblich, dürfte dem einen, oder anderen Politiker auch schon aufgefallen sein. China aus dieser Führungsrolle zu verscheuchen, wird nicht einfach sein. Es wird den westlichen Politikern lange Jahre an Arbeit kosten, jede einzelne Stimme wieder «umzudrehen». Und billig wird es erst recht nicht, da manche afrikanische Despoten schon einmal ordentlich Bares für ihre UNO-Stimme verlangen.