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Bauprojekt in ZürichZwei Hochhäuser und Raum für Kultur in Neu-Oerlikon

Neu-Oerlikon soll schöner werden: Nördlich des Bahnhofs ist zusätzlicher Raum für Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Kultur geplant.

In Neu-Oerlikon soll mehr Raum für Wohnen und Arbeiten sowie für kulturelle Nutzung entstehen. Das Backsteingebäude am MFO-Park bleibt erhalten.
In Neu-Oerlikon soll mehr Raum für Wohnen und Arbeiten sowie für kulturelle Nutzung entstehen. Das Backsteingebäude am MFO-Park bleibt erhalten.
Archivfoto: Keystone

Ehemalige Industriebauten in Oerlikon sollen erhalten und zwei Hochhäuser gebaut werden. Der Zürcher Stadtrat hat dafür die Sonderbauvorschriften überarbeitet und an den Gemeinderat überwiesen.

Ein grosser Teil des ehemaligen Industriegebiets Neu-Oerlikon wird heute bereits neu genutzt. Entstanden sind Wohn- und Geschäftsbauten sowie Parkanlagen. Die Teilrevision aktualisiert nun die Entwicklungsmöglichkeiten nördlich des Bahnhofs, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Mit der vorgesehenen Verdichtung am Bahnhof Oerlikon soll das Nutzungsangebot für das Quartier verbessert werden. Zum bestehenden Mix aus Dienstleistung und Wohnen kommen kommerzielle und kulturelle Angebote dazu.

So kann beispielsweise die Halle 550 erhalten und künftig besser für Kulturveranstaltungen, Events und Messen genutzt werden. Auch das Backsteingebäude 87T am MFO-Park bleibt erhalten. Am Max-Frisch-Platz sollen zwei Hochhäuser städtebauliche Akzente setzen.

Mit den revidierten Sonderbauvorschriften wird neu ein Mindestanteil für preisgünstigen Wohnraum im Umfang von 8000 Quadratmeter festgelegt. Ausserdem sollen die öffentlichen Räume erweitert und aufgewertet werden. Begrünte Dachterrassen und grosse, langlebige Bäume sowie neu gestaltete Arkaden sollen das lokale Klima verbessern.

SDA