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Verfolgung der InfektionenZwei Brüder aus Männedorf gründen Plattform, um Corona-Ausbreitung zu bekämpfen

Auf einer Onlineplattform können Personen Angaben zu ihrem Gesundheitszustand und Wohnort machen, die dann auf einer Karte angezeigt werden. So werden Infektionsherde ausgemacht. Hinter dem Projekt stehen zwei Männedörfler.

Auf covid-tracker.ch können Personen in einem Formular ausfüllen, wie es um ihren Gesundheitszustand steht und wo sie wohnen.
Auf covid-tracker.ch können Personen in einem Formular ausfüllen, wie es um ihren Gesundheitszustand steht und wo sie wohnen.
Foto: Michael Trost

Contact Tracing. Zu Beginn der Coronavirus-Epidemie in der Schweiz wurde dieser Begriff in Mitteilungen und Pressekonferenzen des Bundesamts für Gesundheit oftmals erwähnt. In seiner Bedeutung meint er die Rückverfolgung von Ansteckungsketten, um so Personen zu entdecken und zu isolieren, die mit einem Covid-19-Infizierten in Kontakt traten und möglicherweise auch selbst das Virus in sich tragen. Das Problem: War dies vor einigen Wochen, als nur wenige Dutzende Fälle bekannt waren, noch machbar, ist es jetzt, bei über 160’00 Fällen, schier unmöglich, Ansteckungsketten und Infektionsherde zu eruieren. Und so taucht der Terminus «Contact Tracing» auch bei behördlichen Mitteilungen immer seltener auf.

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