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Kolumne von Tamara FunicielloZusammen sind wir stark

Fünf Neujahrsvorsätze, die jede und jeder schnell umsetzen kann – und die der gesamten Gesellschaft zugutekommen.

Solange bürgerliche Parteien in Bern in der Mehrheit sind, wird das Pflegepersonal keine besseren Arbeitsbedingungen bekommen: Medizinische Angestellte im Universitätsspital Lausanne (6. November 2020).
Solange bürgerliche Parteien in Bern in der Mehrheit sind, wird das Pflegepersonal keine besseren Arbeitsbedingungen bekommen: Medizinische Angestellte im Universitätsspital Lausanne (6. November 2020).
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

An jedem Silvester lief es bis anhin in meinem Umfeld ungefähr gleich ab: Eine Freundin nahm sich vor, mit dem Rauchen aufzuhören. Die andere wollte mehr Sport treiben. Auch dieses Jahr wird wohl der eine oder die andere aus meinem Bekanntenkreis solche individuellen Vorhaben fürs neue Jahr im Sinn haben. Das ist auch völlig in Ordnung. Auch ich nehme mir seit Jahren an Silvester vor, etwas weniger zu arbeiten. In die Realität umsetzen konnte ich mein Vorhaben – wohl wie so viele andere auch – bis anhin leider nie.

Doch scheint es mir wichtig, dass wir beginnen, bei unseren Neujahrsvorsätzen nicht nur an uns selber zu denken, sondern an die gesamte Gesellschaft. Das Corona-Jahr 2020 hat uns, wie selten zuvor, vor Augen geführt, dass wir als Gesellschaft die aktuellen, aber auch die zukünftigen grossen Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen können: Nur wenn sich alle an die Hygienemassnahmen halten, kann eine Überlastung des Gesundheitswesens verhindert werden. Doch vor allem wurde eines offensichtlich: Individualismus und Eigenverantwortung allein bringen uns nicht weiter. Wir denken noch zu wenig ans Kollektiv, an das Gemeinsame.

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