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Gegen SüdanflügeZumikon gibt Kampf um Fluglärm-Entschädigung auf

Die Gemeinde wollte für vier Gebäude Geld vom Flughafen Zürich erstreiten. Doch bei der herrschenden Rechtslage sieht der Gemeinderat nun keine Chance mehr.

Die Flugzeuge müssen tieffliegen, um Liegenschaftsbesitzern Geld zu bringen.
Die Flugzeuge müssen tieffliegen, um Liegenschaftsbesitzern Geld zu bringen.
Archivfoto: Thomas Burla

Ausser Spesen nichts gewesen. Für die Gemeinde Zumikon hat es sich nicht gelohnt, Entschädigungen wegen Fluglärms zu fordern. Wie der Gemeinderat in seinem Sitzungsbericht schreibt, hat er die «chancenlosen Forderungen» zurückgezogen.

Konkret ging es um vier Häuser im Gemeindebesitz in der Unterdorfstrasse, der Chapfstrasse, dem Geissacher und In der Gandstrasse, wie Gemeindeschreiber Thomas Kauflin auf Anfrage sagt. 2005, zwei Jahre nach Einführung der Südanflüge, hat die Gemeinde ein Anwaltsbüro, das viele ähnliche Verfahren führt, mit der Prozessführung beauftragt. Ziel war es, wegen Minderung des Werts der Liegenschaften Entschädigungen durch den Flughafen Zürich zu erstreiten.

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