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Gefrorene Rinderhälften blockieren Zürcher Tramlinie

Im Zürcher Stadtkreis 5 hat ein Fleischtransporter einen Strommast gerammt.

Unfall an der Pfingstweidstrasse: Gefrorene Tierhälften blockieren Tramlinie und Strasse. Bild: Leserreporter/20 Minuten
Unfall an der Pfingstweidstrasse: Gefrorene Tierhälften blockieren Tramlinie und Strasse. Bild: Leserreporter/20 Minuten

Im Zürcher Kreis 5 ereignete sich am Montag um 9.20 Uhr ein spektakulärer Unfall. «Ich hörte einen lauten Knall», schildert ein Leserreporter, der beim Toni-Areal arbeitet. Als er nach draussen gegangen sei, sah er einen umgekippten Anhänger eines Lastwagens. Aus der offenen Tür drangen Dutzende Rinderhälften und versperrten die Pfingstweidstrasse Richtung Altstetten sowie die Tramschienen Richtung Zürich.

Die Bilder lassen darauf schliessen, dass der Lastwagen gegen einen Tram-Strommast geknallt ist. Darauf muss der Anhänger gekippt und die Tür aufgebrochen sein.

Laut dem Leserreporter riegelte die Polizei wenig später die Strasse ab. Auf der Pfingstweidstrasse bildete sich Stau. Die Stadtpolizei Zürich hat mittlerweile eine Medienmitteilung verfasst: «Abklärungen der ausgerückten Polizisten ergaben, dass der Lastwagen zuvor vom Schlachthof herkommend, über die Duttweilerbrücke fahrend, in Richtung Autobahn Bern/Basel unterwegs war. Beim Abbiegemanöver in die Pfingstweidstrasse kippte der Anhänger aus noch unbekannten Gründen auf die Seite.» Dabei habe er eine VBZ-Fahrleitung beschädigt sowie eine Verkehrsreglungsanlage.

Der Unfall legte die Tramlinie 4 lahm und der Individualverkehr wurde stark eingeschränkt. Die Aufräumarbeiten sind derzeit noch im Gang. Wann das Tram der Linie 4 wieder fahrplanmässig unterwegs sein wird, ist noch unklar, teilt die Polizei mit. Der Sachschaden dürfte weit über 100'000 Franken betragen. Verletzt wurde niemand. Die Unfallursache wird nun von Spezialisten des Unfalltechnischen Dienstes und der Stadtpolizei Zürich abgeklärt

(Mit Material von «20 Minuten»)

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