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Das sind die besten Zürcher Restaurants

Glaubt man dem «Gault Millau», essen Gourmets im Raum Zürich noch viel besser als vor einem Jahr. Hier sind die Aufsteiger.

Seine Gurke mit Pumpernickel, Haselnuss und Buttermilch hat auch den «Gault Millau» überzeugt: Fabian Fuchs vom Equitable.
Seine Gurke mit Pumpernickel, Haselnuss und Buttermilch hat auch den «Gault Millau» überzeugt: Fabian Fuchs vom Equitable.
Sophie Steiger

Nicht weniger als 21 Restaurants konnten sich in der «Gault Millau»-Wertung um einen Punkt steigern; hinzu kommen nochmals 14 Gastrobetriebe, die im Guide neu aufgeführt werden.

Der ganz grosse Gewinner ist Heiko Nieder, der im Dolder Grand am Herd von The Restaurant steht. Der 46-Jährige bekommt den prestigeträchtigen Titel «Koch des Jahres» zugesprochen. Zudem erhält er vom Gastroführer den 19. Punkt, das höchstmögliche Rating. Zuletzt im Raum Zürich so hoch bewertet war der inzwischen pensionierte Horst Petermann, auch er hatte zugleich 19 Punkte vom «Gault Millau» und zwei «Michelin»-Sterne.

Auf 17 Punkte steigern konnten sich ausserdem sowohl der kreativ-italienisch kochende Antonio Colaianni im Gustav als auch der sehr auf regionale Zutaten bedachte Fabian Fuchs im Equitable. Sie ziehen damit gleichauf mit Stefan Heilemann vom Ecco im Hotel Atlantis by Giardino, bei dem, so schreibt der «Gault Millau», jeder Gang ein «Volltreffer» gewesen sei – trotzdem wird nicht aufgestockt.

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Video: «Gault Millau» 2019: Heiko Nieder ist «Koch des Jahres»

Der Restaurantführer «Gault Millau» hat ihn für seine «verblüffenden, aufwendigen» Kreationen zum «Koch des Jahres» ernannt. Video: SDA

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Weiterhin noch höhere 18 Punkte haben Laurent Eperon (Pavillon, Hotel Baur au Lac) und Rico Zandonella (Rico’s, Küsnacht). Diese Wertung ist nicht zu unterschätzen: Nur 16 weitere Lokale in der ganzen Schweiz dürfen sich eine gelbe Tafel neben die Türe hängen, welche die gleiche Punktzahl verkündet.

Weiter gilt es das Ornellaia zu erwähnen, das dieses Jahr vom gleichnamigen Weingut und den Bindella-Unternehmungen nahe der Bahnhofstrasse in der Stadt Zürich eröffnet worden ist: Giuseppe D’Errico, der zuvor im französischen Spitzenlokal Troisgros gekocht hat, steigt sogleich mit 16 Punkten ein in den Gastroführer.

Ausserdem neu mit 16 Punkten höher bewertet sind: Caduff’s Wineloft (Beat Caduff), Mesa (Sebastian Rösch), Rigiblick (Vreni Gyger und Rony Zipfel) in Zürich; ausserhalb der Stadt gebührt diese Ehre, die für einen hohen Grad an Kochkunst und Qualität bürgt, der Wirtschaft zur Burg in Meilen (Turi Thoma) sowie der Rose in Rüschlikon (Tobias Buholzer). Mehrere zuvor mit 12, 13 oder 14 Punkten ausgezeichnete Restaurants konnten einen Punkt zulegen.

Viele Neueinsteiger

Erwähnenswert sind die vielen Neueinsteiger ins gelbe Buch: die Bauernschänke von Nenad Mlinarevic mit 15 Punkten; das Opera im Hotel Ambassador, wo mit Verve David Krüger am Herd steht. Dann das bayrisch-freche Rosi im Kreis 3 (Markus Stöckle/Elif Oskan). Mit 14 Punkten neu genannt sind; Bimi; Hongxi; Klingler’s und Vivus (alle in Zürich); Belvoir Restaurant & Grill, Rüschlikon und Al Giardino, Winterthur. Einen Besuch wert sind auch die neuen 13er: Brasserie Freilager; Mémoire; Spitz und Perron 9, alle in Zürich.

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Video: Zürichs teuerster Brunch im Test

98 Franken für einen Brunch? Ob sich das lohnt, testen Kenner Daniel Böniger und Schlemmer Anthony Ackermann. Video: Lea Koch

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Hier nicht namentlich aufgeführt werden all die Lokale in Zürich, die schon vor einem Jahr mit gleicher Punktzahl im «Gault Millau» waren. Insgesamt listet der Gastroguide neu statt 50 ganze 60 Restaurants im Raum Zürich. Es reicht künftig also nicht mehr, nur einmal pro Woche gut zu essen, möchte man à jour bleiben.

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