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Erneuerbare EnergieZürich zahlt Pauschalen im Kampf gegen Ölheizungen

Der Stadtrat hat entschieden, Förderbeiträge für Wärmepumpen und Anschlüsse an Energieverbunde einfacher zu berechnen: Neu gibt es dafür Pauschalbeträge, wie dies beim Kanton bereits der Fall ist.

Wer seine Ölheizung durch erneuerbare Heizlösungen ersetzt, bekommt von der Stadt Zürich neu Pauschalbeiträge.
Wer seine Ölheizung durch erneuerbare Heizlösungen ersetzt, bekommt von der Stadt Zürich neu Pauschalbeiträge.
Themenfoto: Fabienne Andreoli

Mit seinem «Anschubprogramm Heizungsersatz» will die Stadt Zürich die Ablösung fossil betriebener Heizungen beschleunigen, wie sie am Montag mitteilte. Die Förderbeiträge für Wärmepumpen und Anschlüsse an Energieverbunde wurden bisher mit einer «komplexen» Formel berechnet.

Für die neuen Pauschalen massgebend sind 100 Prozent der Mehrkosten gegenüber einer fossilen Alternative. Dazu kommt ein Fördersatz von 200 Franken pro Tonne vermiedenem Treibhausgas. Vor allem Eigentümer von Einfamilienhäusern und kleineren Mehrfamilienhäusern profitieren von diesem Anschubprogramm, wie es in der Mitteilung heisst.

Reaktion auf Petition des Klimastreiks

Die neue Regelung gilt rückwirkend ab dem 1. Juli 2020 und bis zum Inkrafttreten des neuen kantonalen Energiegesetzes Anfang 2022.

Das Anschubprogramm ist eine Reaktion des Stadtrates auf eine Petition der Jugendbewegung Klimastreik Zürich von 2019. Der Stadtrat hatte damals unter anderem versprochen, die Ablösung fossil betriebener Heizungen zu beschleunigen. Dafür verzichtete er auf das «symbolisches Ausrufen des Klimanotstands».

SDA