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Zu wenig clever für einen Derbysieg

Bei Halbzeit des Derbys, als der FC Schaffhausen 1:0 führte, deutete wenig auf einen Punktgewinn des FCW hin. Am Schluss aber hätte er fähig sein müssen, seinen 2:1-Vorsprung zu halten. Er schaffte es nicht. Also darf er sich nicht beklagen, dass er «nur» mit einem 2:2 heimfuhr – nicht als Sieger und Leader.

Torhüter Raphael Spiegel half in der Schlussphase mit, dass dem FCW wenigstens noch ein Punkt blieb.
Torhüter Raphael Spiegel half in der Schlussphase mit, dass dem FCW wenigstens noch ein Punkt blieb.
Roger Albrecht/sport-presse

Ein Punkt in Schaffhausen ist nicht schlecht für eine Mannschaft, die in den ersten drei Anläufen in der neuen Arena in Herblingen stets verloren hat. Und die mittlerweile seit elf Derbys auf einen Sieg wartet.Ein Punkt ist allerdings nicht gut für eine Mannschaft, die zuerst ein 0:1 in ein 2:1 verwandelt, dann eine klare Chance hat zum 3:1 – und schliesslich zu naiv ist, in der 90. Minute einen Konter und den Ausgleich zu verhindern. Die sich in der Nachspielzeit gar nochmals auskontern lässt und beinahe noch verliert. «Vielleicht ist es das, was uns noch zur Spitzenmannschaft fehlt», urteilte danach Oli Kaiser, der Leiter Sport des FCW.

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