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«Zu meinem Pech war Otto Stich Bundespräsident»

25 Jahre nach ihrem erzwungenen Abgang blickt die erste Schweizer Bundesrätin Elisabeth Kopp zurück auf den fatalen Anruf an ihren Mann.

«Das nimmt niemand einfach so hin»: Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp kämpfte nach ihrem Rücktritt um ihren Ruf.
«Das nimmt niemand einfach so hin»: Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp kämpfte nach ihrem Rücktritt um ihren Ruf.
Patrick Gutenberg/Ex-Press
Elisabeth Kopp mit ihrem Ehemann Hans W. Kopp  am 2.Oktober 1984 kurz nach ihrer Wahl in den Bundesrat.
Elisabeth Kopp mit ihrem Ehemann Hans W. Kopp am 2.Oktober 1984 kurz nach ihrer Wahl in den Bundesrat.
Keystone
Elisabeth Kopp an ihren Wohnort in Zumikon (aufgenommen am 19. Januar 2010.
Elisabeth Kopp an ihren Wohnort in Zumikon (aufgenommen am 19. Januar 2010.
Keystone
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Frau Kopp, zum Verhängnis wurde Ihnen vor 25 Jahren, dass Sie erst über den Anruf bei Ihrem Mann informierten, als es schon zu spät war (siehe zweiter Teil des Interviews) – ein Lehrbeispiel misslungener Krisenkommunikation. Gab es niemanden, der Ihnen frühzeitig zu voller Transparenz riet? Elisabeth Kopp: Nein. Wir alle gingen ja immer von einer externen Quelle aus. Als dann «Le Matin» den Verdacht äusserte, mein Mann könnte aus dem Departement heraus informiert worden sein, habe ich noch am selben Tag den Bundesrat in einer ausserordentlichen Sitzung über meinen Anruf informiert.

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