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Neue Genossenschaft in StäfaZeit statt Geld – so funktioniert die Altersvorsorge der anderen Art

Die Genossenschaft Kiss will Nachbarschaftshilfe als vierte Vorsorgesäule organisieren. Wer andern hilft, sichert sich damit eine Zeitgutschrift, um später selbst Unterstützung zu erhalten.

Verena Clavuot, Koordinatorin der Genossenschaft Kiss Stäfa, beim Beratungsgespräch.
Verena Clavuot, Koordinatorin der Genossenschaft Kiss Stäfa, beim Beratungsgespräch.
Foto: André Springer

«Mir gefällt die Idee vom gegenseitigen Nehmen und Geben», sagt Silvia Hausmann. Die 70-jährige Stäfnerin trifft sich für ein Beratungsgespräch mit Kiss-Koordinatorin und -Vorstandsmitglied Verena Clavuot. Sie ist eine der Ersten, die sich in Stäfa der neu gegründeten Genossenschaft Kiss anschliessen will.

Das Prinzip von Kiss – die Abkürzung steht auf Englisch für «Keep it small and simple» – ist denn auch einfach: Wer Genossenschaftsmitglied wird und andere Mitglieder im Alltag unterstützt, erhält dafür eine Zeitgutschrift. In deren Umfang kann er oder sie dann eins zu eins Hilfe von anderen Genossenschaftsmitgliedern in Anspruch nehmen.

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