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Shaqiri ist «absolut symptomfrei»Kroatien-Spiel soll trotz Corona-Schock stattfinden

Xherdan Shaqiri ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Der Verband kann aber beruhigen. Alle anderen Spieler seien negativ, teilt er mit. Auch stehe dem Mittwochsspiel nichts im Wege.

Shaqiri befindet sich derzeit in Isolation. (Foto: Keystone)

Am Dienstagmorgen kam der Schock: Xherdan Shaqiri ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und befindet sich in Isolation. Sofort kamen Fragen auf: Kann das Kroatien-Spiel am Mittwoch stattfinden? Wie geht es den anderen Spielern? Und mit wem hatte Xherdan Shaqiri Kontakt?

Einen Teil dieser Fragen beantwortete der Schweizerische Fussballverband an einer Pressekonferenz. Dem Mittelfeldspieler gehe es gut und der Rest der Mannschaft sei negativ, teilte der Nationalmannschafts-Teamarzt Martin Maleck mit. Und: «Das Kroatien-Spiel kann stattfinden.»

Ausserdem setzte der Verband für Mittwoch einen ausserordentlichen Corona-Test an. Eigentlich war der nächste erst am Freitag geplant gewesen. Maleck meinte: «Wegen der aktuellen Lage entschieden wir uns für diesen Test.» Gleichzeitig befinde sich der Verband mit der Uefa und der lokalen Gesundheitsbehörde in Abklärung über das weitere Vorgehen.

Kontakt-Frage blieb unbeantwortet

Und was ist mit dem Kontakt zu den Mitspielern? «Man muss von 24 Stunden ausgehen, bis das Ergebnis vorliegt. Die Frage beim Kontakt ist, wie eng dieser ist. Wir halten uns strikt an die Vorgaben», sagte der Teamarzt. In anderen Worten: Mit wem Shaqiri nun tatsächlich Kontakt hatte, ist absolut unklar. Der Schweizerische Fussballverband ging nicht weiter auf das Thema ein.

Mehr dürfte man also erst am Mittwoch wissen. Fabian Schär wollte daher nach vorne schauen und meinte: «Wir wünschten uns alle, dass die Situation eine andere ist. Wir wollen uns auf das Spiel konzentrieren und versuchen die beste Leistung zu bringen.»

LIVE TICKER BEENDET

Die PK ist beendet

Das ging ja schnell. Die Pressekonferenz ist nach gut 10 Minuten schon wieder beendet. Der Verbandssprecher wünscht Xherdan Shaqiri noch gute Besserung und verabschiedet sich.

Fabian Schär wird gefragt ...

... , ob man sich unter diesen Umständen überhaupt auf das Spiel gegen Kroatien konzentrieren könne. Ja, meint dieser entschieden. Sie seien alles Fussballer und das Spiel mit dem Ball sei ihr Job. Petkovic ergänzt, dass die Schweizer Nationalmannschaft nicht das einzige Team sei, das eine Coronavirus-Infektion zu beklagen habe.

Schär wird zudem nach seinem Gesundheitszustand gefragt. Er antwortet: «Ich war jetzt fast 3 Monate verletzt. 10 Wochen nach meiner OP habe ich letzte Woche wiede 2 Einsätze gehabt. Leider bin ich am Samstag wieder auf die operierte Stelle gefallen. Es ist aber zum Glück nichts passiert, die Schmerzen haben einfach wieder etwas zugenommen.»

Gibt es auch noch was zum Spiel zu sagen?

«Es gibt keine unwichtigen Spiele für die Schweizer Nati», so Vladimir Petkovic. «Weil wir ja 6 Auswechslungen haben, werde ich einige Spieler bereits in der Pause rausnehmen. Und natürlich wollen wir das Spiel gewinnen.»

Mit wem hatte Shaqiri Kontakt?

Auf diese Frage will der Verband nicht genau eingehen. Der Arzt meint nur, dass man definieren müsse, was Kontakt heisse. In der Nationalmannschaft würde man Acht geben und aufpassen. Auch halte man sich an die Regeln, die der Bund und die Uefa vorgeschrieben hätten.

Kurz: Mit wem Shaqiri nun Kontakt hatte, ist absolut unklar.

Wie geht es denn Shaqiri?

Der Teamarzt beruhigt. Ihm gehe es gut, sagt er. Er befinde sich in Isolation und zeige keine Symptome.

Kein Spieler hat Symptome

Gemäss dem Teamarzt zeigt kein weiterer Spieler Symptome. Aus diesem Grund sehe er auch wirklich keinen Grund das Spiel abzusagen. Auf die Frage, in welchem Rhythmus nun getestet werde, meint der Arzt: Eigentlich wäre der nächste Test erst am Freitag geplant gewesen. Doch man habe sich entschieden aus aktuellem Anlass bereits am Mittwoch nochmals zu testen.

Die Nationalmannschaft kann also aufatmen

Man hätte denken können, dass der Coronafall grössere Auswirkungen hat. Doch gleich zu Beginn der PK, beschwichtigte der Schweizerische Fussballverband. Nahm allen Gerüchte den Wind aus den Segeln.

Kurz: Die Verantwortlichen der Nationalmannschaft können aufatmen.

Zunächst spricht der Arzt

Die Spiele könnten stattfinden, sagt der Arzt. Auch könnten die Spiele ganz normal stattfinden, meint er weiter. Dies, weil alle anderen Spieler negativ getestet worden seien.

Es geht los

Wir sind gespannt.

Herzlich Willkommen zur Pressekonferenz

Um 11:30 Uhr startet sie. Und der Schock sitzt tief. Denn Xherdan Shaqiri ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Was bedeutet das? Mit wem aus dem Team hatte er alles Kontakt? Mit wem aus dem Staff? Sind die Spiele gefährdet?

Bald wissen wir mehr.

Beginn des Live Tickers
11 Kommentare
    Paul Gutknecht

    Sorry, in Anbetracht der mangelnden Spielpraxis wäre es ohnehin inkonsequent gewesen, Shaqiri einzusetzen. Ab und zu ein Freistoss, der rein geht, das genügt nicht.