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Grosse Städte stellen sich gegen Ausgangssperre

In der Schweiz schwinden wegen Covid-19 die Spitalkapazitäten. Aus dem Tessin und der Westschweiz wird nun der extreme Schritt gefordert.

Polizisten patrouillieren an der Seepromenade in Lausanne. Foto: Keystone
Polizisten patrouillieren an der Seepromenade in Lausanne. Foto: Keystone

Jetzt geht es um das Überleben. Um das Überleben von vielen Menschen. Daniel Koch, der Leiter übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit (BAG), die personifizierte Ruhe und Besonnenheit in dieser Krise, sprach am Donnerstagnachmittag schaurige Dinge aus. Die Lage im Tessin sei dramatisch, sagte er. Es sei absehbar, dass die Betten nicht reichen würden. Von den rund 800 Intensivpflegebetten in der Schweiz seien noch 160 frei. «Die Schweiz erlebt jetzt eine starke Welle.» Es war ein Appell von Koch: Es gelte nun, die Massnahmen des Bundesrats umzusetzen. Dringend!

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