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«Hat er Potenzprobleme, reagiert die Frau»

Männer bemerken oft nicht, dass sie krank sind. Deshalb brauchen sie eine Partnerin, die sie zum Arzt schickt, sagt Daniel Eberli, leitender Urologe am Unispital Zürich.

«Wir legen Männern ab fünfzig aber nahe, die Prostata untersuchen zu lassen»: Daniel Eberli (links) bei einer OP. Foto: Universitätsspital Zürich
«Wir legen Männern ab fünfzig aber nahe, die Prostata untersuchen zu lassen»: Daniel Eberli (links) bei einer OP. Foto: Universitätsspital Zürich

Männer gehen weniger häufig zum Arzt als Frauen. Weshalb ist das so?

Frauen haben die bessere Beziehung zum ärztlichen System, weil sie schon früh zur Frauenärztin gehen und während einer Schwangerschaft regelmässig untersucht werden. Für Männer ist die Hürde höher. Sie nehmen ihren Körper auch anders wahr, weniger ganzheitlich: Sie denken, der Körper funktioniere wie eine Maschine, den rostigen Auspuff, den könne man einfach ersetzen. Zudem herrscht die weitverbreitete Meinung vor, Krankheit sei ein Zeichen von Schwäche.

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