Zahl der Masern-Fälle ist weltweit um 300 Prozent gestiegen

Die hochansteckende und mitunter lebensgefährliche Krankheit ist aufgrund von Impfmüdigkeit wieder auf dem Vormarsch.

Plakate der Kampagne zur Eliminierung der Masern vom Oktober 2013.

Plakate der Kampagne zur Eliminierung der Masern vom Oktober 2013. Bild: Peter Klaunzer/Keystone

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Die Zahl der Masern-Fälle ist weltweit drastisch gestiegen. Sie nahm im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 300 Prozent zu, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Montag in Genf mitteilte.

Es seien mehr als 112.000 Infektionen in 170 Ländern gemeldet worden. Ein Jahr zuvor seien es gut 28.000 Fälle in 163 Ländern gewesen. Es handele sich um vorläufige und unvollständige Daten, aber es sei «eine eindeutige Entwicklung erkennbar», erklärte die WHO.

Die hochansteckende und mitunter lebensgefährliche Krankheit ist wieder auf dem Vormarsch. In den reichen Ländern geht die Ausbreitung der Masern vornehmlich auf eine zunehmende Impfskepsis zurück. In armen Weltgegenden haben viele Menschen hingegen keinen Zugang zur Masern-Impfung, wie die WHO beklagt. (nag/AFP)

Erstellt: 15.04.2019, 17:24 Uhr

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