Wert, Nutzung, Gewicht: 6 Fakten zum 1000er

Die Schweiz hat mit der 1000er-Note etwas Besonderes. Nur noch eine Note hat weltweit mehr Wert.

Nur eine Banknote weltweit ist wertvoller als die Schweizer Tausendernote.

Nur eine Banknote weltweit ist wertvoller als die Schweizer Tausendernote. Bild: Martin Rüetschi/Keystone

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Die zweitteuerste Banknote der Welt
2014 hat Singapur die Produktion ihrer 10'000-Dollar-Note eingestellt; sie soll aus dem Verkehr gezogen werden. Damit ist nur noch eine wertvollere Banknote als die Schweizer 1000-Franken-Note in Gebrauch: Die 10'000-Dollar-Note des Ölstaats Brunei ist zurzeit etwa 7400 Franken wert.

Die Tausendernote ist leicht zu transportieren
Eine Million Franken in Tausendernoten wiegt rund 1,14 Kilo und ergibt einen Stapel von zehn Zentimeter Höhe. Die gleiche Summe in 500-Euro-Scheinen wiegt fast zwei Kilo und in 100-Dollar-Scheinen etwa zehn Kilo. Wer gar Gold im Wert von einer Million Franken transportieren möchte, muss gut 24 Kilo schleppen.

Die 5000-Franken-Note wird es nicht geben
Vor drei Jahren verlangten zwei Zuger SVP-Kantonsräte in einer Motion, der Regierungsrat solle sich beim Bund mittels Standesinitiative für die Ausgabe einer 5000-Franken-Note einsetzen – als Zeichen gegen Bestrebungen, den Bargeldgebrauch einzuschränken. Das Kantonsparlament war dagegen, verabschiedete jedoch eine Standesinitiative, um die aktuelle Stückelung der von der Nationalbank ausgegebenen Banknoten im Gesetz zu verankern. Der Ständerat lehnte dies jedoch ab.

Die Tausendernote soll ewig gültig sein
Wenn die Nationalbank neue Banknoten herausgibt, verlieren die alten Serien nach einer Umtauschfrist von zwanzig Jahren ihre Gültigkeit. Der Bundesrat, unterstützt von der Nationalbank, möchte die Umtauschfrist aus dem Gesetz streichen. Der Ständerat war dagegen. In der Frühlingssession kommt die Vorlage in den Nationalrat. Dessen vorberatende Kommission empfiehlt, die Umtauschfrist zu streichen.

Wie der 1000er genutzt wird
Die Nationalbank hat vor zwei Jahren eine grossangelegte Umfrage zur Bargeldnutzung durchgeführt. 40 Prozent der Befragten gaben an, innerhalb der vergangenen zwei Jahre mindestens eine 1000er-Note besessen zu haben. Viele brauchen die Tausendernote vor allem für das Bezahlen von Rechnungen am Postschalter. Nur 37 Prozent der Befragten gaben an, neben dem Barbestand im Portemonnaie auch Bargeld zu Hause oder in einem Schliessfach aufzubewahren. Allerdings wäre es naiv anzunehmen, die Leute würden in einer Umfrage auch das vor dem Steuervogt versteckte Bargeld erwähnen.

Geschäfte dürfen den 1000er ablehnen
Die Tausendernote ist ein gesetzliches Zahlungsmittel. Aber ein Geschäft kann selbst entscheiden, ob es sie akzeptiert. Es muss den Kunden die Nichtakzeptanz lediglich mitteilen, zum Beispiel mit einem Hinweis an der Kasse oder in den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Es gibt viele Läden, Restaurants und Tankstellen, die keine 1000er-Noten, keine grossen Mengen von Kleinmünzen oder zum Teil sogar Bargeld überhaupt ablehnen.

Erstellt: 05.03.2019, 09:56 Uhr

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