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UBS zahlt 15 Millionen Strafe in den USA

Wegen Manipulation an den amerikanischen Terminmärkten muss die Schweizer Grossbank eine Millionenstrafe bezahlen.

An den Ermittlungen, die über ein Jahr dauerten, beteiligte sich auch das Justizministerium und das FBI: UBS-Hauptsitz am Zürcher Paradeplatz. (Archiv)
An den Ermittlungen, die über ein Jahr dauerten, beteiligte sich auch das Justizministerium und das FBI: UBS-Hauptsitz am Zürcher Paradeplatz. (Archiv)
Melanie Duchene, Keystone

Die UBS hat in den USA eine Millionenstrafe wegen angeblicher Manipulation von Edelmetallpreisen aufgebrummt bekommen. Im Rahmen eines Vergleichs zahle das Geldhaus eine zivilrechtliche Geldbusse in Höhe von 15 Millionen Dollar, teilte die für die Rohstoffbörsen zuständige Aufsichtsbehörde CFTC am Montag mit.

Nicht nur gegen die Schweizer Grossbank griff die Behörde durch: Im gleichen Verfahren wurden gegen die Deutsche Bank und die britische HSBC Strafen von 30 Millionen beziehungsweise 1,6 Millionen Dollar verhängt.

Es handelte sich um eine konzertierte Aktion der CFTC sowie des US-Justizministeriums und der Bundespolizei FBI. Dabei wurden auch Strafanzeigen gegen sechs Börsenhändler gestellt, die für die Banken tätig gewesen sein sollen. Ihnen wird vorgeworfen, mit illegalen Methoden («Spoofing») Rohstoffkurse manipuliert zu haben.

SDA/nag

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