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SNB rettet die neuen Schweizer Banknötli

Landqart AG ist kurz vor der Pleite gestanden. Das Unternehmen stellt das Material her, aus dem die neue Schweizer Banknoten-Serie gemacht ist.

Die neuen 50er-, 20er- und 10er-Nötli.
Die neuen 50er-, 20er- und 10er-Nötli.
Keystone

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) kauft die finanziell angeschlagene Landqart AG. Das Unternehmen stellt das Substrat her, aus dem die neue Schweizer Banknoten-Serie gemacht ist. Die SNB gibt für die Rettungsaktion etwas mehr als 19 Millionen Franken aus.

Landqart ist der einzige Anbieter, der über die Technologie zur Herstellung des Substrats verfügt. Die SNB hat sich zur Übernahme des Unternehmens entschieden, da sonst die Bereitstellung des Substrates zur Produktion der neuen Schweizer Banknotenserie nicht durchgehend gesichert gewesen wäre, teilte die SNB am Donnerstag mit.

Seltenheit, aber kein Novum

Die SNB erwarb 90 Prozent der Aktien der Landqart, Orell Füssli die übrigen 10 Prozent. Verkäuferin ist eine Tochtergesellschaft der kanadischen Fortress Paper.

Dass die SNB bei einem privaten Unternehmen die Mehrheit besitzt, ist eine Seltenheit, aber kein absolutes Novum. Zwischen 1991 und 1995 besass die SNB vorübergehend die Mehrheit an der Notendruckerei Orell Füssli, die sich damals in einer Krise befand. Derzeit ist die Nationalbank noch mit 33 Prozent an Orell Füssli beteiligt, wie ein SNB-Sprecher auf Anfrage von Redaktion Tamedia sagt.

SDA/woz

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