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Pferdefleisch-Lasagne: Haft für die Verantwortlichen

Sechs Jahre nach dem europaweiten Skandal hat ein Pariser Gericht vier Verantwortliche zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Der Pferdefleischskandal erreichte 2013 die Schweiz: Coop gab bekannt, dass die Lasagne verdi alla bolognese Anteile von Pferdefleisch enthiehlt. (12. Februar 2013)
Der Pferdefleischskandal erreichte 2013 die Schweiz: Coop gab bekannt, dass die Lasagne verdi alla bolognese Anteile von Pferdefleisch enthiehlt. (12. Februar 2013)
Reuters
Im Zentrum des Skandals: Der Fleischlieferant Spanghero im südfranzösischen Castelnaudary. (11. Februar 2013)
Im Zentrum des Skandals: Der Fleischlieferant Spanghero im südfranzösischen Castelnaudary. (11. Februar 2013)
Keystone
Experten haben in britischem Pferdefleisch, das in Frankreich auf den Markt gelangt ist, ein für Menschen schädliches Schmerzmittel gefunden. (13. Februar 2013)
Experten haben in britischem Pferdefleisch, das in Frankreich auf den Markt gelangt ist, ein für Menschen schädliches Schmerzmittel gefunden. (13. Februar 2013)
Reuters
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Zwei Jahre Haft lautet das Urteil des Pariser Strafgerichts für den niederländischen Händler Johannes Fasen, der den Betrug organisiert hatte. Der frühere Chef der französischen Fleischverarbeitungs-Firma Spanghero, Jacques Poujol, muss für sechs Monate ins Gefängnis.

Die Männer wurden wegen Konsumententäuschung verurteilt. Sie hatten mehr als 500 Tonnen Pferdefleisch als Rindfleisch ausgegeben und es in der Schweiz und anderen Ländern auf den Markt gebracht. Der Skandal um Lasagne, Gulasch und andere Fertigprodukte flog 2013 auf.

Das Pariser Strafgericht blieb mit dem Urteil deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Sie hatte vier Jahre Haft für den Niederländer Fasen und ein Jahr Gefängnis für den Franzosen Poujol verlangt. Zwei weitere Angeklagte kamen mit Bewährungsstrafen davon.

(SDA)

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