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Sonderfaktoren lassen Swica-Gewinn 2014 einbrechen

Die Krankenkasse Swica erzielte 2014 einen Gewinn von 2,8 Mio. Fr. Der Einbruch von fast 90 Prozent gegenüber 2013 wird mit ausserordentlichen Steueraufwänden und Prämienkorrekturen begündet. Die Versichertenzahl stieg.

Das versicherungstechnische Ergebnis stieg um 12 Mio. Franken auf 65,7 Mio. Franken, wie Swica am Freitag mitteilte. Der Grund war, dass die Kasse weniger in den Risikoausgleich einzahlen musste. Während die Einnahmen aus Prämien um 3,8 Prozent auf 3,6 Mrd. Franken stiegen, bezahlte die Swica 4,1 Prozent mehr Versicherungsleistungen. Das Unternehmensergebnis von lediglich 2,8 Mio. Franken gegenüber 27,1 Mio. Franken im Vorjahr führt die Kasse auf zwei Sonderfaktoren zurück: Zum einen bildete sie Rückstellungen von 22,4 Mio. Fr. für die rückwirkende Korrektur von zu viel respektive zu wenig einbezahlten Prämien in der Grundversicherung. Die Korrektur betrifft den Zeitraum von 1996 bis 2013; den Mechanismus für den Ausgleich beschloss das Parlament 2014. Zum anderen führte eine Anpassung der Steuerpraxis zu ausserordentlichen Aufwendungen von 37,2 Mio. Franken. Die Reserven der Swica wuchsen um 9,5 Prozent auf 547,7 Mio. Franken. Bei der Swica waren 2014 rund 1,3 Mio. Menschen versichert. Das waren 1,8 Prozent mehr als 2013. Rund 530'000 der Versicherten hatten eine Krankentaggeld- und/oder eine Unfallversicherung des Arbeitgebers. In der Grundversicherung nahm der Bestand um 1,1 Prozent auf 687'284 Versicherte ab. Mehr als 86 Prozent der Grundversicherten hatten auch eine oder mehrere Zusatzversicherungen bei Swica. Auf 82 Prozent stieg der Anteil der Versicherten mit Managed-Care-Modell.

SDA

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