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Siegfried übernimmt Teile des Pharmazuliefergeschäfts von BASF

Das Aargauer Pharmaunternehmen Siegfried übernimmt vom deutschen BASF-Konzern Teile des Auftrags- und Zulieferergeschäfts im pharmazeutischen Bereich. Siegfried kauft die drei Produktionsstätten in der Schweiz, Deutschland und Frankreich für rund 270 Millionen Euro.

Siegfried will Teile des Geschäfts von BASF kaufen (Archiv)
Siegfried will Teile des Geschäfts von BASF kaufen (Archiv)
Keystone

In den Fabriken in Evionnaz VS, Minden (D) und Saint-Vulbas (F) wurde 2014 mit über 800 Mitarbeitenden ein Umsatz von rund 280 Millionen Franken erwirtschaftet. Siegfried will alle drei Standorte weiterführen, wie das Unternehmen mit Sitz im aargauischen Zofingen am Donnerstag mitteilte. Mit der Übernahme schliesst Siegfried nach eigenen Angaben die Akquisitionspolitik der letzten fünf Jahre ab. Unter anderem kaufte das Pharmaunternehmen die kalifornische AMP. Ausserdem wurde eine Produktionsanlage in China in Betrieb genommen. Siegfried erwartet den Vollzug der Transaktion spätestens im Herbst 2015. Zuvor muss eine Konsultation mit den Gewerkschaften in Frankreich abgeschlossen werden und auch die Wettbewerbsbehörden müssen den Kauf noch genehmigen. Die Finanzierung der Übernahme sei durch ein Syndikat von Schweizer Banken sichergestellt, hiess es weiter. Später will Siegfried eine Anleihe zur teilweisen Refinanzierung des Kaufes begeben. Auf Basis der Zahlen für das Jahr 2014 beläuft sich der kombinierte Umsatz der neuen und bisherigen Geschäftsteile von Siegfried auf mehr als 600 Millionen Franken und der operative Gewinn auf Stufe EBITDA auf über 100 Millionen Franken. Nach erfolgter Übernahme wird die Gruppe über 2200 Mitarbeitende an 9 Standorten beschäftigen.

(SDA)

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