Finanzen

Seegemeinden erhalten mehr Geld von der ZKB

115 Millionen Franken schüttet die Zürcher Kantonalbank in diesem Jahr den politischen Gemeinden aus. Über 17 Millionen davon gehen an den Zürichsee. Das ist mehr als letztes Jahr.

Der ZKB-Millionensegen für die Gemeinden fällt auch in diesem Jahr üppig aus.

Der ZKB-Millionensegen für die Gemeinden fällt auch in diesem Jahr üppig aus. Bild: Archiv Bernd Kruhl

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Höherer Konzerngewinn, höhere Gewinnausschüttung für die Gemeinden: Nachdem die Zürcher Kantonalbank (ZKB) Anfang Februar bekannt gab, den Jahresgewinn gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 782 Millionen Franken gesteigert zu haben, durften auch die Gemeinden auf eine höhere Gewinnbeteiligung hoffen. Denn der Gewinn wirkt sich auf die Dividende aus. Die ZKB kündigte an, den Gemeinden 115 Millionen Franken als Gewinnbeteiligung auszurichten – nach 110 Millionen im Vorjahr. Weitere 230 Millionen Franken gehen an den Kanton Zürich.

Wädenswil erhält am meisten

Am Mittwoch hat die ZKB nun offengelegt, welche Gemeinde wie viel Geld erhält. Ausschlaggebend für den Betrag ist die Bevölkerungszahl: Die Ausschüttung errechnet sich auf der Grundlage eines Pro-Kopf-Anteils. Diese beträgt nach 74 Franken im Vorjahr nun 77 Franken. Folglich bekommen die grossen Gemeinden mehr Geld als kleine.

Die grösste Auszahlung am Zürichsee erhält Wädenswil (1,67 Millionen Franken) mit ihren rund 21 700 Einwohnern. Am zweitmeisten am linken Seeufer kassiert Horgen (1,55 Millionen Franken). Aber auch die kleinen Berggemeinden wie Hütten (69 000 Franken) oder Schönenberg (142 000 Franken) erhalten noch einen namhaften Beitrag. Fast 10 Millionen Franken schüttet die ZKB den Gemeinden im Bezirk Horgen aus.

Am rechten Zürichseeufer erhält Stäfa mit 1,1 Mio. Franken den höchsten Beitrag. Auch Küsnacht und Meilen erhalten über eine Million. Am wenigsten erhält Oetwil mit doch immerhin noch 365 000 Franken. Insgesamt gehen fast 8 Millionen Franken an die Goldküste.

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 07.03.2018, 18:02 Uhr

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