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Schweizer Wirtschaft interveniert bei der Trump-Administration

Vertreter der Schweizer Wirtschaft haben beim US-Handelsministerium interveniert. Die Amerikaner hatten die Schweiz wegen ihres Exportüberschusses auf eine Beobachtungsliste gesetzt.

Reaktion auf US-Kritik am Handelsdefizit: Schweizer Firmen - wie der Pharmakonzern Novartis - haben in den USA rund eine halbe Millionen Arbeitsplätze geschaffen. (Archivbild)
Reaktion auf US-Kritik am Handelsdefizit: Schweizer Firmen - wie der Pharmakonzern Novartis - haben in den USA rund eine halbe Millionen Arbeitsplätze geschaffen. (Archivbild)
Keystone

Nun rückten Wirtschaftsvertreter laut einer Meldung der "Schweiz am Wochenende" die Situation ins rechte Licht. In einem Brief versuchten sie, die Kritik der Amerikaner zu entkräften.

"Wir wollen einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Handelsbeziehungen mit der Schweiz faktisch korrekt abgebildet werden", sagte Geschäftsleitungsmitglied Jan Atteslander vom Wirtschaftsdachverband Economiesuisse zu der Zeitung.

Auch die Schweizerisch-Amerikanische Handelskammer schloss sich der Intervention an. Economiesuisse und Handelskammer hätten die Stellungnahme im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des US Department of Commerce verfasst. Es sei wichtig, ein Signal zu senden, hiess es von den Initiatoren der Aktion.

Inhaltlich hoben die Wirtschaftsvertreter hervor, dass Schweizer Investoren in den USA rund 258 Milliarden Dollar angelegt und Schweizer Firmen in den Vereinigten Staaten rund eine halbe Million Arbeitsplätze geschaffen haben.

Zudem sähe das Handelsbilanzdefizit gar nicht so dramatisch aus, falls die Amerikaner nicht nur auf den Güterverkehr schauten, sondern auch den Austausch von Dienstleistungen einbeziehen würden.

(SDA)

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