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Schweizer Exporte sind auf Höchststand

Die Ausfuhren haben sich im November noch weiter erhöht und damit zum zweiten Mal in Folge einen monatlichen Höchstwert erreicht.

Schweizer Luxusuhr: Im Ausland nachwievor begehrt. (8. Oktober 2018)
Schweizer Luxusuhr: Im Ausland nachwievor begehrt. (8. Oktober 2018)
Gaetan Bally, Keystone

Die Schweizer Exporte stiegen im November dieses Jahres auf saisonbereinigter Basis nominal um 1,8 Prozent (real 1,0%) auf 19,2 Milliarden Franken an.

Die Importe gingen dagegen um 1,2 Prozent (real -1,5%) auf 16,1 Milliarden zurück, womit sie sich seit Juni 2018 in einem Abwärtstrend befinden, wie den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung zu entnehmen ist. Damit resultierte im November ein Handelsbilanzüberschuss von 3,1 Milliarden Franken nach 2,5 Milliarden Franken im Vormonat.

Für die Zunahme der Gesamtexporte war vor allem die umsatzgrösste Sparte der chemisch-pharmazeutischen Produkte verantwortlich. Zwar waren die Ausfuhren von Medikamenten rückläufig, allerdings legten alle anderen Untergruppen zu. Zulegen konnten auch die Lieferungen von Präzisionsinstrumenten sowie von Uhren, während jene von Maschinen und Elektronik ein weiteres Mal zurückgingen.

Starke Nachfrage aus Übersee

Eine klar stärkere Nachfrage nach Schweizer Produkten gab es aus den USA ( 5,3%), aber auch die Exporte nach Asien ( 1,2%) nahmen dank stärkerer Nachfrage aus China, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Südkorea zu. Dagegen gingen die Ausfuhren nach Europa zurück (-1,1%), unter anderem wegen gesunkener Ausfuhren nach Deutschland, Irland und Frankreich.

Auch Uhrenexporte sind gestiegen

Die Schweizer Uhrenhersteller haben im vergangenen Monat mehr Uhren ins Ausland verkauft als noch im Vorjahresmonat. Die Uhrenexporte sind im Berichtsmonat um 3,9 Prozent auf 2,06 Milliarden Franken angestiegen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte.

Damit setzen die Uhrenexporte das Wachstum im laufenden Jahr fort. Einzig die Wachstumsdelle im September (-6,9%) hatte den Aufschwung etwas gedämpft. Doch bereits im Oktober zogen die Exporte mit 7,2 Prozent wieder kräftig an. Und auch in den Monaten August ( 5,5%), Juli ( 6,6%) sowie Juni ( 12%) war die Entwicklung positiv.

SDA/fal

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