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Schweiz als Zielland hat an Attraktivität eingebüsst

Immer weniger ausländische Arbeitnehmer wollen in der Schweiz arbeiten. Ausserdem sei es schwieriger geworden, eine Arbeitserlaubnis zu erhalten.

Weniger wollen rein, weniger wollen raus: Auch der Standort hat Einfluss auf die Jobwahl. (Symbolbild)
Weniger wollen rein, weniger wollen raus: Auch der Standort hat Einfluss auf die Jobwahl. (Symbolbild)
Christian Beutler, Keystone

Die Schweiz ist noch immer ein beliebtes Zielland für Arbeitnehmende aus dem Ausland, hat aber an Attraktivität eingebüsst. Zu diesem Schluss kommt eine Studie zum internationalen Arbeitsmarkt.

Demnach rangiert die Schweiz unter anderem hinter den USA, Deutschland und Kanada auf Platz acht der beliebtesten Länder. Im Vergleich zur letzten Ausgabe der Studie im Jahr 2014 bedeutet das einen Verlust von drei Plätzen. Insbesondere bei Russen, Chinesen und US-Amerikanern, aber auch bei Italienern und Deutschen hat die Schweiz an Attraktivität verloren.

Trotzdem: Ausländische Arbeitnehmende suchen und finden in der Schweiz jeweils eine Erhöhung ihres Lebensstandards, wie die Studie «Decoding Global Talent» der Boston Consulting Group, The Network und JobCloud zeigt. Nur sei es in den vergangenen Jahren für ausländische Arbeitnehmende schwieriger geworden, eine Schweizer Arbeitserlaubnis zu erhalten.

Weniger wollen rein, weniger wollen raus

Gleichzeitig hat der Wunsch von Arbeitnehmenden in der Schweiz, im Ausland zu arbeiten, drastisch abgenommen. Äusserten sich Jahr 2014 noch 77 Prozent dementsprechend, sind es im Jahr 2018 noch 60 Prozent.

Die Motivation der meist eher jüngeren Arbeitnehmenden ist laut der Studie, ihren persönlichen Horizont zu erweitern. Am ehesten zieht es Schweizer Arbeitswillige in die USA und nach Kanada - erst danach folgt Deutschland als einziges Nachbarland.

Die Studie «Decoding Global Talent» basiert auf Befragungen von 366'139 Arbeitnehmenden und Arbeitssuchenden in 197 Ländern in den ersten Monaten 2018.

SDA/sep

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