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Pilloud konnte gar nicht gewinnen

Die Wahl der ersten Migros-Präsidentin ist zum grotesken Trauerspiel verkommen. Was nicht an den Kandidatinnen lag.

Die Chefs hatten gehofft, sie würde ihre Kandidatur zurückziehen: Ursula Nold nach der Wahl zur Migros-Präsidentin. (Video: SDA)

«Die Migros hat’s» – so lautete einst ein Werbespruch des Detailhändlers. Im Moment hat die Migros vor allem eines: Hohn und Spott. Für eine Wahl, die eigentlich ein Meilenstein hätte werden sollen: Erstmals wurde mit Ursula Nold eine Frau zur Präsidentin der Verwaltung des Migros-Genossenschaftsbundes gewählt. Das Resultat war eindeutig: Nold, die an der Pädagogischen Hochschule in Bern doziert, wurde bereits im ersten Wahlgang mit 73 Stimmen gewählt. Das absolute Mehr lag bei 54. Jeannine Pilloud, ihre Konkurrentin, erreichte lediglich 27 Stimmen der anwesenden Delegierten.

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