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Pepsi übernimmt Wassersprudler-Hersteller Sodastream

Der US-Getränkehersteller Pepsico ist bereit, das israelische Unternehmen für 3,2 Milliarden Dollar zu kaufen.

Der Getränkegigant PepsiCo will den israelischen Sprudelgeräte-Hersteller Sodastream für 3,2 Milliarden Dollar übernehmen.
Der Getränkegigant PepsiCo will den israelischen Sprudelgeräte-Hersteller Sodastream für 3,2 Milliarden Dollar übernehmen.
Mark Lennihan, Keystone
Pepsi will Sodastream zum Wert von 144 Dollar je Aktie erwerben.
Pepsi will Sodastream zum Wert von 144 Dollar je Aktie erwerben.
Arne Dedert/dpa, Keystone
PepsiCo-Präsident Ramon Laguarta (r.) und der CEO von SodaStream Daniel Birnbaum während einer Medienkonferenz in Tel Aviv. (20. August 2018)
PepsiCo-Präsident Ramon Laguarta (r.) und der CEO von SodaStream Daniel Birnbaum während einer Medienkonferenz in Tel Aviv. (20. August 2018)
Abir Sultan, Keystone
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Der Getränkegigant Pepsico will den israelischen Sprudelgeräte-Hersteller Sodastream für 3,2 Milliarden Dollar (rund 2,8 Milliarden Euro) übernehmen. Dies teilten die Unternehmen am Montag mit. Der Coca-Cola-Konkurrent aus den USA habe zugestimmt, Aktien von Sodastream zum Wert von 144 Dollar je Aktie zu erwerben. Das sei ein 32-prozentiger Aufschlag auf den Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage.

Beim Sodastream-System wird eine spezielle Flasche mit Leitungswasser gefüllt und in ein Gerät gesteckt. Knopf drücken – und das Wasser perlt. Die Kohlensäure kommt aus einem Zylinder. Ist dieser leer, kann er im Handel umgetauscht werden. 2014 hatte Sodastream 556 000 Sprudler in Deutschland verkauft. Aktuellere Zahlen zum Deutschlandgeschäft lagen zunächst nicht vor.

Sodastream bringe die Möglichkeiten Pepsicos voran, «personalisierte Getränkelösungen für Zuhause weltweit» anzubieten, sagte Präsident Ramon Laguarta. Sodastream-Direktor Daniel Birnbaum sagte: «Ich freu mich, dass unser Team Zugang haben wird zu Pepsicos enormen Ressourcen (...).»

2014 war das Unternehmen in die Kritik geraten, weil es die Sprudler im von Israel besetzten Westjordanland herstellen liess. Kurze Zeit darauf verlegte das Unternehmen seine Produktion nach Israel.

(SDA)

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