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Motorrad-Kunststück fürs Fernsehen bringt Fahrer ins Gefängnis

Ein Motorrad-Kunststück für eine Fernsehreportage hat einen Fahrer in Frankreich hinter Gitter gebracht. Weil er das Leben anderer gefährdet habe, wurde der Mann zu drei Monaten Haft, 2000 Euro Geldstrafe und sechs Monaten Führerscheinentzug verurteilt.

Das erklärte das Gericht von Évry südlich von Paris am Dienstag. In der Reportage über Verkehrssünder war ein Mann zu sehen, wie er bei hoher Geschwindigkeit nur auf dem Hinterrad seines Motorrads über die Autobahn raste. Der Geschwindigkeitsmesser zeigte dabei zeitweise bis zu 285 Stundenkilometer - in einem Bereich, in dem Tempo 70 galt. Zu sehen war in der Reportage für den Sender TMC zudem, wie der Verkehrssünder und befreundete Motorradfahrer zwischen Autos Zickzack fahren oder diese mit waghalsigen Manövern zur Vollbremsung zwingen. Zwar war die Stimme des Fahrers in der Sendung verfremdet und sein Gesicht verpixelt worden, Polizisten erkannten ihn aber dennoch und nahmen ihn wenige Tage nach der Ausstrahlung fest.

SDA

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