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Migros-Umbau: 300 Stellen gefährdet

Ende Juni informiert das Unternehmen über sein Restrukturierungsprogramm – erste Details sind schon durchgesickert.

Die Migros will erst im Juli über ihr Restrukturierungsprojekt berichten.
Die Migros will erst im Juli über ihr Restrukturierungsprojekt berichten.
Keystone

Die Migros soll einen einschneidenden Umbau planen: Intern sei von rund 300 betroffenen Arbeitsplätzen die Rede, berichtet die «Handelszeitung». Am Hauptsitz würden Direktionen fusioniert, IT-Projekte gestoppt, Marketing-Ausgaben gekürzt und Stellen ausgelagert.

Die Migros hat die Pläne gegenüber der «Handelszeitung» nicht kommentiert. «Das Programm befindet sich noch in Ausarbeitung, weshalb wir die genauen Massnahmen und Auswirkungen derzeit noch nicht kommunizieren können», so ein Sprecher. Anfang Juli will der Detailhändler über das Restrukturierungsprojekt «Fast Forward» berichten.

Ende März war Migros-Präsident Fabrice Zumbrunnen der Frage nach einem Stellenabbau noch ausgewichen. An der Pressekonferenz zum Jahresergebnis sagte er auf Anfrage von Redaktion Tamedia: «Das Thema heisst nicht Stellenabbau. Wir befinden uns in einer Transformationsphase. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass es keine Veränderungen geben wird.»

Die Migros-Gruppe hat 2017 einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Trotz Umsatzsteigerung reduzierte sich der Gewinn des Unternehmens um 24,2 Prozent auf 503 Millionen Franken. «Das Ergebnis ist unter Druck. Damit können wir uns nicht zufriedengeben», sagte Zumbrunnen damals. Der Einkaufstourismus und der Onlinehandel stellten die Migros vor grosse Herausforderungen. «Der Gewinn muss 2018 steigen. Wir haben die richtigen Massnahmen getroffen.»

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