Benken

In der Region ist das Vertrauen ungebrochen

Die Bankleiter der Raiffeisenbanken von See und Gaster luden zur halbjährlichen Pressekonferenz nach Benken.

In der Region (Bild: Benken) ist von den Turbulenzen rund um die Raiffeisen-Gruppe wenig zu spüren.

In der Region (Bild: Benken) ist von den Turbulenzen rund um die Raiffeisen-Gruppe wenig zu spüren. Bild: Archiv Geri Schedl

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Der Schweizer Raiffeisen-Boss Patrick Gisel kündigte vergangene Woche den Rücktritt an. Ihm wurde die Nähe zum früheren Chef Pierin Vincenz zum Verhängnis. Gegen Vincenz wird wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung ermittelt. In der Region ist von diesen Turbulenzen wenig zu spüren. Und dennoch kam Marcel Schnider, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Benken (VBL) gleich zu Beginn der Halbjahres-Pressekonferenz auf die Turbulenzen um Raiffeisen zu sprechen. Dabei verhehlte er nicht, dass die ganze Geschichte mit Raiffeisen Schweiz und der Finma alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Er betonte aber, dass von diesen Vorkommnissen in keiner Weise Kundengelder betroffen seien und die einzelnen, in der Region verwurzelten, Banken eigenständig und erfolgreich weiterarbeiten. Schnider betonte zudem, dass Kundinnen und Kunden die Mitarbeiter mit Fragen konfrontieren, aber sehr wohl zwischen ihrer örtlichen Raiffeisenbank (RB) und der in der Kritik stehenden Organisation Raiffeisen Schweiz unterscheiden können.

Lokale besitzen Zentrale

Er wies speziell auch darauf hin, dass alle lokalen Raiffeisenbanken gemeinsam Raiffeisen Schweiz besitzen würden und nicht umgekehrt. Hier würden vielversprechende Aktionen und Diskussionen auf verschiedenen Ebenen laufen. Es gehe darum, dass die Raiffeisenbanken sich auf ihre Stärken wie Kundennähe, kurze Entscheidungswege und die Verankerung in der Region besinnen.

Dass in den Geschäftsstellen in der Region See und Gaster gut gearbeitet wird, bestätigen die vorliegenden Zahlen. Die Raiffeisenbanken erzielten im ersten Halbjahr 2018 ein solides Ergebnis. Der Geschäftserfolg beträgt 8.16 Millionen Franken. Auch die Hypothekarausleihungen, dem Hauptgeschäft der RB, haben gegenüber dem Jahresende 2017 um rund 50 Millionen Franken zu genommen. Dabei ist zu vermerken, dass es dabei auch um ein qualitatives Wachstum geht, bei dem alle Vorgaben der Finma und zusätzliche interne Anforderungen zum Schutz der Kunden und der Bank beachtet werden.

Ende Juni 2018 zählten die Raiffeisenbanken See-Gaster knapp 35'000 Mitglieder. Hier ist festzuhalten, dass trotz der Turbulenzen in den höchsten Etagen, ein Rückgang der Mitglieder nicht stattfindet. Im Gegenteil, die Anzahl steigt kontinuierlich an.

Die vier Geschäftsstellen beschäftigen im Moment 148 Mitarbeitende, darunter sechzehn Lehrlinge. Diesen Sommer haben sechs Lernende die Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestanden. Alle werden bei ihrer Bank weiter beschäftigt und haben so einen Arbeitsplatz auf sicher. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 23.07.2018, 16:16 Uhr

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