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In der Bierwelt braut sich eine Megafusion zusammen

Die Bierbranche steht erneut vor einer Milliardenfusion. Weltmarktführer Anheuser-Busch InBev mit Sitz in Belgien will der weltweiten Nummer zwei, dem britischen SABMiller-Konzern, ein Fusionsangebot unterbreiten.

Will sein Bierimperium um Budweiser und Corona noch erweitern: Der weltgrösste Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev aus Belgien will die weltweite Nummer zwei schlucken.
Will sein Bierimperium um Budweiser und Corona noch erweitern: Der weltgrösste Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev aus Belgien will die weltweite Nummer zwei schlucken.
Keystone

Details zur Übernahme vermeldeten die beiden Konzerne am Mittwoch noch keine. SABMiller werde die Offerte prüfen, hiess es einzig. Die Aktionäre dagegen reagierten euphorisch auf die Aussicht eines Zusammenschlusses, der in der Regel mit Kostensenkungen und einer grösseren Marktmacht einhergeht. So stieg der Kurs der SABMiller-Anteilscheine um bis zu 24 Prozent, so stark wie noch nie in der Firmengeschichte. Profiteur der Fusion könnte aber auch die Nummer Drei der Brauwelt, der niederländische Heineken-Konzern, sein. So mutmassten Börsianer, dass Anheuser-Busch InBev und SABMiller sich von Teilen ihres Geschäftes trennen müssten, um grünes Licht der Wettbewerbshüter zu erhalten. Diese Geschäfte könnte dann Heineken, dessen Aktien knapp sieben Prozent an Wert zulegten, kaufen. Anheuser-Busch InBev ist unter anderem für Marken wie Budweiser, Stella Artois und Beck's bekannt. SABMiller vertreibt zum Beispiel Pilsner Urquell. In der Schweiz haben beide Konzerne keine Brauereien.

SDA

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