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Implenia zieht in Paris einen Grossauftrag an Land

Der Schweizer Baukonzern darf eine Pariser Metro Linie mitbauen. Das Auftragsvolumen beträgt 500 Millionen Franken.

Zuschlag aus dem westlichen Nachbarland: Die Grossbaufirma arbeitet an einer neuen Metro-Linie mit. (Archiv)
Zuschlag aus dem westlichen Nachbarland: Die Grossbaufirma arbeitet an einer neuen Metro-Linie mit. (Archiv)
Urs Flüeler, Keystone

Implenia mit Sitz in Dietlikon ZH erhielt zusammen mit französischen Partnern den Zuschlag für ein drittes Los der neuen Pariser Metro Linie 17. Wie die Gesellschaft am Montag mitteilte, beträgt das Auftragsvolumen insgesamt rund 500 Millionen Franken.

Konkret beauftrage die Société du Grand Paris (SGP) die Arbeitsgemeinschaft Avenir mit dem Los 1 zur Erschliessung des Flughafens le Bourget ans Pariser Metro-Netz. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus Implenia, Demathieu Bard Construction, Royal BAM Group und Pizzarotti. Die vier Gesellschaften sind alle mit je 25 Prozent an Avenir beteiligt.

Das Los umfasst einen rund 6 Kilometer langen Tunnel, zwei neue unterirdische Metro-Stationen, sechs Annexbauten, den TBM-Zwischen-Startschacht in Bonneuil-en-France sowie einen 750 Meter langen Voreinschnitt in Gonesse.

Das Auftragsportfolio von Implenia in Frankreich umfasst damit neu drei Lose des Grossprojektes Grand Paris Express, ein Los des Projektes HiLumi für das European Laboratory of Particle Physics (Cern) in Cessy, die Verlängerung der Metrolinie B in Lyon sowie den Sicherheitsstollen für den Fréjus Tunnel in Modane. Implenia arbeite bei allen Projekten mit französischen Partnern zusammen, hiess es weiter.

SDA/fal

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