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Fed schreibt US-Grossbanken zusätzliche Kapitalpuffer vor

Die acht grössten US-Banken müssen sich mit höheren Kapitalpuffern gegen künftige Krisen wappnen. Die US-Notenbank (Fed) fordert bis 2019 um 1 bis 4,5 Prozent höhere Kapitalquoten als bisher.

Insbesondere die Bank JPMorgan Chase ist im Visier der US-Notenbank Fed.
Insbesondere die Bank JPMorgan Chase ist im Visier der US-Notenbank Fed.
Keystone

Betroffen sind die wegen ihrer grossen Bilanzsummen als "systemrelevant" eingestuften Geldhäuser Bank of America, Bank of New York Mellon, Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan Chase sowie Morgan Stanley, State Street und Wells Fargo. "Sie müssen entweder deutlich mehr Kapital vorhalten, was die Wahrscheinlichkeit ihres Zusammenbrechens reduziert, oder sie müssen schrumpfen", erklärte Fed-Chefin Janet Yellen. Sieben der acht Institute seien bereits ausreichend mit Eigenkapital ausgestattet. Nur der Nummer eins auf dem US-Bankenmarkt, JPMorgan, fehlten noch 12,5 Milliarden Dollar, sagten Fed-Vertreter. Das Management sehe aber keine Probleme, die Kapitalreserven rechtzeitig aufzubauen, berichtete das "Wall Street Journal". Beim anstehenden Banken-Stresstest sollen die neuen Regeln noch keine Rolle spielen. In Zukunft müssen die US-Grossbanken aber strengere Vorgaben erfüllen als in der internationalen Richtlinie Basel III vorgesehen. Mit den härteren Regeln ziehen die Aufseher die Konsequenz aus der Finanzkrise von 2007 bis 2009, als mehrere Institute ins Wanken gerieten und vom Staat aufgefangen wurden. Die Fed hatte die Einführung der neuen Anforderungen beim Eigenkapital im Dezember angekündigt. Die nun bekannt gegebenen Vorschriften, dass die acht Grossbanken zusätzlich einen Gegenwert von 1 bis 4,5 Prozent ihres risikoreichen Geschäfts zurücklegen müssen, treten schrittweise in Kraft.

(SDA)

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