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EZB-Bankenaufsicht kostet Finanzinstitute 326 Millionen Euro

Für die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) müssen Banken in Europa bis Ende 2015 insgesamt 326 Millionen Euro zahlen. Der Betrag setzt sich aus den Kosten für die letzten zwei Monate des Jahres 2014 und dem voraussichtlichem Aufwand für 2015 zusammen.

Die EZB teilte am Mittwoch mit, 89 Prozent der Summe müssten die 123 bedeutendsten Banken tragen. 11 Prozent entfallen auf rund 3500 weniger wichtige Geldhäuser. Seit November hat die EZB die direkte Aufsicht über die wichtigsten Kreditinstitute Europas. Die Zentralbank stellte dafür mehrere hundert Mitarbeiter neu ein, die unter der Leitung der Französin Danièle Nouy für die Überwachung zuständig sind. Bevor die Bankenaufsicht ihre Arbeit aufnahm, hatten die Kontrolleure die Kreditinstitute der Eurozone und einiger Nicht-Euro-Länder etwa zwölf Monate lang auf Herz und Nieren geprüft und sie einem Stresstest unterzogen.

SDA

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