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Elfenbein sollte nach China

Das am Flughafen Zürich beschlagnahmte Elfenbein sollte über die Schweiz nach Peking geschmuggelt werden.

hat bei einer Kontrolle rund 262 Kilogramm Elfenbein sichergestellt. Das Elfenbein war von drei chinesischen Staatsangehörigen in Tansania via Zürich mit Ziel Peking aufgegeben worden.
hat bei einer Kontrolle rund 262 Kilogramm Elfenbein sichergestellt. Das Elfenbein war von drei chinesischen Staatsangehörigen in Tansania via Zürich mit Ziel Peking aufgegeben worden.
Keystone
hat das Elfenbein einen Wert von rund 400'000 Franken.
hat das Elfenbein einen Wert von rund 400'000 Franken.
Keystone
präsentiert den Medien das sichergestellte Elfenbein.
präsentiert den Medien das sichergestellte Elfenbein.
Keystone
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Am Zürcher Flughafen hat der Zoll 262 Kilogramm geschmuggeltes Elfenbein entdeckt. Es handelte sich um den grössten Elfenbeinfund, den die Zollstelle Zürich Flughafen je gemacht hat. Wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Dienstag mitteilte, waren die Elefantenstosszähne zersägt worden, so dass sie in den Koffern transportiert werden konnten. Zusätzlich wurden in den Koffern ein Kilogramm Fangzähne und Krallen von Löwen transportiert.

Aufgeflogen war der Schmuggel am 6. Juli am Flughafen Zürich bei einer Sicherheitskontrolle. Die Koffer waren von drei chinesischen Staatsangehörigen in Dar es Salaam (Tansania) aufgegeben worden und sollten via Zürich nach Peking geschickt werden.

Hohe Bussen

Die Schmuggelware wurde durch den Schweizer Zoll beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) durchgeführt. Die drei Chinesen müssten mit hohen Bussen rechnen, heisst es in der Mitteilung.

Gemäss dem Washingtoner Artenschutzabkommen CITES ist die Einfuhr von Elfenbein in die Schweiz verboten. Das Abkommen soll sicherstellen, dass gefährdete oder von der Ausrottung bedrohte Tier- und Pflanzenarten durch den internationalen Handel nicht übermässig ausgebeutet werden.

SDA/ori

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