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Amag baut wegen Frankenstärke Personal ab

Der Autoimporteur Amag reagiert mit einem Personalabbau auf die starke Aufwertung des Frankens. Per Ende April wurde 25 Mitarbeitern gekündigt. Frei werdende Stellen werden nicht mehr automatisch neu besetzt.

Harte Zeiten für Amag-Angestellte (Archiv)
Harte Zeiten für Amag-Angestellte (Archiv)
Keystone

Vom Abbau betroffen ist vor allem der Geschäftsbereich Import. Die Amag-Medienstelle bestätigte am Dienstag einen Bericht der Online-Ausgabe der Pendlerzeitung "20 Minuten". Grund der Personalreduktion ist gemäss Sprecher Dino Graf die herausfordernde Marktlage. Um konkurrenzfähig zu bleiben, senkten Schweizer Importeure nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses die Preise um bis zu 15 Prozent. Amag versucht jetzt mit verschiedenen Sparmassnahmen, diese Verluste auszugleichen. Die Reduktion des Personalbestandes erfolgt laut Graf vornehmlich durch natürliche Abgänge und die Reduktion von Arbeitspensen. Ob in den kommenden Monaten weitere Kündigungen geplant sind, liess Amag offen. Ende 2014 beschäftigte der Autoimporteur 5480 Personen. Amag-Chef Morten Hannesbo sagte im März gegenüber "20 Minuten", dass er im laufenden Jahr einen Absatzrückgang von rund 3 Prozent erwarte.

SDA

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