Tesla bringt neues SUV-Modell heraus

Mit dem Modell Y wird die Produktereihe des E-Auto-Pioniers mit einem zweiten Geländewagen ergänzt. Enthüllt wird am 14. März.

Nach X kommt Y: Modell X ist eine kleinere SUV-Variante von Tesla, hier ausgestellt in Shanghai. (Archiv)

Nach X kommt Y: Modell X ist eine kleinere SUV-Variante von Tesla, hier ausgestellt in Shanghai. (Archiv) Bild: Aly Song/Reuters

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Der Elektroauto-Hersteller Tesla will am 14. März eine neue Modellvariante vorstellen - einen Geländewagen auf Basis seines neueren Model 3. Model Y werde etwa zehn Prozent grösser als das Modell 3 sein und etwa zehn Prozent mehr kosten, kündigte Konzernchef Elon Musk am Sonntag auf Twitter an. Der SUV werde bei gleicher Batterie eine etwas geringere Reichweite haben.

Model Y wird das zweite Geländewagenmodell von Tesla sein. Das Model X als erstes dieser Art baut auf dem grösseren Model S auf und hat X aufsehenerregende Flügeltüren an den Rücksitzen, deren Konstruktion jedoch zunächst viele Probleme bereitete. Solche Herausforderungen will Musk beim Model Y vermeiden. Tesla hatte erst im vergangenen Sommer die massiven Schwierigkeiten beim Produktionsanlauf des Model 3 bewältigt und die Fertigung auf die Zielmarke von 5000 Fahrzeugen pro Woche gebracht.

Pick-up-Truck in Vorbereitung

Als weiteres neues Modell bereitet Tesla auch einen Pick-up-Truck vor. Das ist eine auf dem US-Automarkt extrem nachgefragte Fahrzeugklasse. Auch dieser Wagen solle in diesem Jahr vorgestellt werden, schrieb Musk. «Vielleicht wird er zu futuristisch für die meisten Leute sein, aber mir gefällt er», schürte der Tesla-Chef die Erwartungen. Gebaut werden sollen das Model Y wie das Model 3 in der Shanghai Gigafactory in Ostchina. Diese hat eine Jahreskapazität von 250'000 Fahrzeugen.

Tesla hatte in sich in der vergangenen Woche zum einem radikalen Schritt im Kampf gegen die notorischen Verluste entschlossen: Die E-Autos werden weltweit künftig nur noch online vertrieben, um das neue Volumenmodell Model 3 zum versprochenen Basispreis von 35'000 Dollar anbieten zu können und Kosten zu senken. (sep/sda)

Erstellt: 04.03.2019, 08:26 Uhr

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