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«Wir sollten heute den Mut haben und sagen: Hallo, hier jetzt mal nichts!»

Der Künstler Erwin Schatzmann hatte vor 20 Jahren die Idee vom Waldeggsee, GLP-Kantonsrat Michael Zeugin tritt heute für einen See und einen Park im Unteren Vogelsang ein. Wir haben die beiden an den Walcheweihern zum Gespräch gebeten, über zentrale und dezentrale Erholungszonen, die Attraktivität der Stadt und die Krux mit visionären Ideen.

Zwei Männer und ihre Idee vom See: Zwanzig Jahre nach Erwin Schatzmann (links) hat auch Michael Zeugin (rechts) eine Idee für einen Badesee in der Stadt. Die Walcheweiher sagen sie, seien super, aber die Stadt brauche auch zentralere Freiflächen, um attraktiv zu sein.
Zwei Männer und ihre Idee vom See: Zwanzig Jahre nach Erwin Schatzmann (links) hat auch Michael Zeugin (rechts) eine Idee für einen Badesee in der Stadt. Die Walcheweiher sagen sie, seien super, aber die Stadt brauche auch zentralere Freiflächen, um attraktiv zu sein.
Marc Dahinden

Seit der Abstimmung über den Waldeggsee ist viel Zeit vergangen. Beschäftigt Sie der See persönlich noch, Erwin Schatzmann?Erwin Schatzmann: Der See beschäftigt mich nicht mehr. Aber die zugrunde liegenden Anliegen sind noch genauso aktuell. Es ist sogar so, dass sie heute Allgemeingut sind. Heute spricht fast jeder in der Politik von Biodiversität, von Erholungs- und Ausgleichsflächen. Vor zwanzig Jahren sagte man noch, das ist eine Spinnerei. Man weiss heute auch, dass dadurch ein Mehrwert entsteht, im Stadtbild, im Lebensgefühl und auch für die Wirschaft. Mit dem Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft hat man ausserdem gemerkt, dasse es gut ist, wenn man nicht bis zum Bodensee fahren muss, um sich zu erholen, sondern etwas in der Nähe hat, wo man mit dem Velo hinkommt.

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