Zum Hauptinhalt springen

SOB-CEO Thomas Küchler im Interview«Wir können das Projekt Fernverkehr nicht stoppen»

Die Züge der Südostbahn sind am Zürichsee teilweise leer unterwegs. Deshalb lanciert SOB-CEO Thomas Küchler die Debatte um Gewinne im Regionalverkehr neu.

Die Südostbahn kämpft wegen des Coronavirus mit massiv weniger Passagieren – und damit finanziellen Folgen.
Die Südostbahn kämpft wegen des Coronavirus mit massiv weniger Passagieren – und damit finanziellen Folgen.
Moritz Hager

Thomas Küchler, die Südostbahn (SOB) betreibt mit dem Voralpen-Express einen sehr beliebten Ausflugszug, an Ostern ist auch das Klosterdorf Einsiedeln ein beliebtes Ziel. Ausgerechnet jetzt müssen Sie die Kunden auffordern, zu Hause zu bleiben. Das muss Sie als CEO schmerzen.

Als Unternehmensleiter Ja, mit Blick auf die gesamtgesellschaftliche Verantwortung Nein. Wir müssen sicherstellen, dass wir alle möglichst gesund bleiben, und sollten deshalb auch über die Ostertage zu Hause bleiben. Als Bahnunternehmen haben wir aber einen Auftrag des Bundes und der Kantone, die Versorgung sicherzustellen, und deshalb sind unsere Züge auch unterwegs.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.