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Ökonom ruft zum Umdenken auf«Wir haben unseren Luxus ertrickst»

Niko Paech will «Wohlstandsballast abwerfen»: Ein Uhrmachermeister in der Wiener Innenstadt wirbt mit dem Coronavirus für den Kauf seiner Produkte.

Herr Paech, die Angst vor einer schweren Rezession geht um. Wie wirkt das auf Sie, wenn die Leute dazu aufgerufen werden, jetzt besonders viel zu konsumieren, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln?

Ich habe Verständnis dafür, dass man einen Absturz ins Bodenlose verhindern will. Deshalb braucht es unternehmerische und staatliche Investitionen, um das Einkommen und die Güterversorgung zu stabilisieren. Aber insgesamt ist eine Verringerung der Produktion und des Verkehrs nötig. Wir haben zu lange darauf vertraut, dass die Umweltprobleme durch technischen Fortschritt überwunden werden können. Das Gegenteil ist der Fall. Die angeblich sauberen Technologien haben manche Probleme noch verschärft.

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