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Interview mit Carolin Kebekus«Ich bin immer noch genug unter der Gürtellinie»

Deutschlands erfolgreichste Komikerin bestreitet ihre ersten Auftritte nach dem Lockdown in der Schweiz. Carolin Kebekus über Comedy in der Corona-Zeit.

«Aus der Pussy-Sache rausgewachsen»: Komikerin Carolin Kebekus.
«Aus der Pussy-Sache rausgewachsen»: Komikerin Carolin Kebekus.
Foto: Thomas Rabsch (laif)

Ihre Freude ist spürbar. Normalerweise füllt Carolin Kebekus die grossen Hallen, seit Monaten allerdings konnte sie ihr Bühnenprogramm nicht mehr zeigen. In Deutschland waren Auftritte vor einem Massenpublikum wegen der Corona-Krise bislang nicht möglich. In der Schweiz hingegen ist Anfang Oktober die 1000er-Marke für Veranstaltungen gefallen.

Nun also bestreitet Kebekus die allererste Kulturveranstaltung im Zürcher Hallenstadion seit dem Lockdown. Dazu tritt sie in Bern und Basel auf – falls dies übernächste Woche noch möglich ist.

Frau Kebekus, Sie sind die erste Künstlerin, die in der grössten Konzerthalle der Schweiz auftreten kann. Ein besonderer Moment?

Es ist für mich auch der erste Auftritt mit meinem Bühnenprogramm seit dem Lockdown. Wir fiebern alle darauf hin, dass die Show tatsächlich stattfinden kann, die Zahlen steigen ja wieder überall. Aber wir sind guter Dinge, die Hygienekonzepte für Grossveranstaltungen funktionieren ja gut. In Deutschland zumindest gab es bislang keine Superspreading-Szenarien bei öffentlichen Veranstaltungen.

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