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«Internet-Prank» im Postauto artete aus

Zwei junge Männer wollten in einem Postauto in Winterthur ein Scherz-Video fürs Internet drehen. Der Chauffeur wollte den «Prank» unterbinden und wurde angegriffen.

Der Buschauffeur wollte den falschen Kontrolleur zur Rede stellen.
Der Buschauffeur wollte den falschen Kontrolleur zur Rede stellen.
Symbolbild, Keystone

Am Mittwochnachmittag, 28. Februar 2018, haben junge Männer in einem Bus in Winterthur ihr Unwesen getrieben. Einer gab sich als Kontrolleur aus, ein Anderer griff später den Chauffeur an. Das Ganze sollte ein «Internet-Prank», also ein vermeintlicher «Scherz» werden. Dieser misslang gründlich, teilt die Stadtpolizei Winterthur mit. Die beiden werden zur Anzeige gebracht.

Kurz nach 16.30 Uhr alarmierte der Postauto-Chauffeur die Stadtpolizei Winterthur, weil er in Winterthur-Hegi von einem jungen Mann tätlich angegangen worden sei. Sofort rückten Patrouillen aus und trafen vor Ort im Postauto auf eine Gruppe junger Männer. Einer von ihnen sich laut Polizeimitteilung als Billett-Kontrolleur ausgegeben und Fahrgäste kontrolliert. Als der Chauffeur dies bemerkte und ihn zur Rede stellte, mischte sich ein anderer junger Mann ein und griff den Chauffeur tätlich an. Darauf alarmierte dieser die Polizei.

Die beiden Tatverdächtigen wurden auf eine Wache gebracht und polizeilich befragt. Sie zeigten sich gegenüber der Polizei weitgehend geständig. Sie gaben an, dass das Ganze ein sogenannter «Internet-Prank» hätte werden sollen, also ein vermeintlich lustiges Filmchen, das sie auf eine Video-Plattform hätten hochladen wollen.

Dieses Vorhaben misslang gründlich: Der falsche Kontrolleur, ein 18-jähriger Pakistani, wird wegen Amtsanmassung zur Anzeige gebracht, sein 17-jähriger Schweizer Kumpane wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte.

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