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Erste Winterthurer Firma rechnet mit Millionenverlusten wegen des Coronavirus

Wegen der vielen Absagen prüft ein grosser lokaler Event- und Kongressveranstalter bereits, beim Kanton ein Gesuch für Kurzarbeit zu stellen. Auch andere Firmen sind längst im Ausnahmezustand.

Dass das Coronavirus immer mehr Leute verunsichert, spürt auch das lokale Gewerbe.
Dass das Coronavirus immer mehr Leute verunsichert, spürt auch das lokale Gewerbe.
Marc Dahinden

Dass die Fallzahlen an Corona-Infektionen im Kanton Zürich laufend steigen, hat das lokale Gewerbe sowie international tätige Unternehmen in Alarmbereitschaft versetzt. Wie hart traf und trifft es die verschiedenen Branchen in Winterthur? Und wie reagieren sie? Eine Übersicht:

Als Erste und direkt spürten es die Industriekonzerne mit Fabriken in China. Nach einem vorläufigen Stillstand ist der Betrieb in den fünf Fabriken des Pumpenherstellers Sulzer Mitte Februar wieder angelaufen. Heute sind sie beinahe wieder voll ausgelastet. Doch normale Zustände herrschen längst nicht: Bei den Angestellten wird täglich die Temperatur gemessen. Sulzers Corona-Krisenstab koordiniert vom Winterthurer Hauptsitz aus. Dieser hat unter anderem ein Reiseverbot in Hochrisikogebiete verordnet und rechnet mit dem Schlimmsten. «In Winterthur wären wir darauf vorbereitet, dass sämtliche Mitarbeitenden von zu Hause aus arbeiten könnten», sagt ein Sprecher. Wie sehr die Corona-Krise auf Umsatz und Gewinn schlägt, könne man noch nicht abschätzen.

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