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Waldbrände in KalifornienSan Francisco ist eingehüllt – Anwohner sprechen von «apokalyptischer» Stimmung

Gespenstische Szene: Menschen betrachten im Dolores Park in San Francisco die unter einem orangefarbenen Himmel liegende Stadt. (9. September 2020)
Selbst die Painted Ladies erscheinen in eintönigem Licht: Menschen bei einem Apéro im Alamo Square Park. (9. September 2020)
Eingehülltes Wahrzeichen: Die die Spitze der Transamerica Pyramid  ist kaum mehr sichtbar. (9. September 2020)
Die rasende Geschwindigkeit, mit die die Feuer derzeit um sich greifen, sei «historisch ohne Beispiel», sagt ein Klimaforscher. Brücke bei Oroville, Kalifornien.

oli/dpa

19 Kommentare
    Rolf Rothacher

    Kalifornien ist selber Schuld. Im Staat leben Baumarten, die auf regelmässige Waldbrände angewiesen sind, um sich zu vermehren. Also sind Waldbrände seit Millionen von Jahren ein Dauerthema in diesem Staat.

    Hätte Kalifornien nur 0,3% seines Brutto-Inland-Produkts einmalig in die Anschaffung von Tankflugzeugen gesteckt (200 Tankflugzeuge), man könnte die Brände wirkungsvoll bekämpfen. Stattdessen wird das Leben von 14'000 Feuerwehrleuten gefährdet. Mehr Menschenverachtung ist kaum möglich.