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Abstimmung in KüsnachtWill der Gemeinderat das Tafelsilber verscherbeln?

Küsnacht stimmt am 7. März über die Finanzkompetenz des Gemeinderats bei Liegenschaftsverkäufen ab. Der Initiant sowie der zuständige Gemeinderat legen ihre Argumente dar.

Es geht bei der Initiative nur um Liegenschaften im Finanzvermögen. Schulhäuser – wie hier das Schulhaus Wiltisgasse – wären also nicht betroffen.
Es geht bei der Initiative nur um Liegenschaften im Finanzvermögen. Schulhäuser – wie hier das Schulhaus Wiltisgasse – wären also nicht betroffen.
Archivfoto: Manuela Matt

Während andere Gemeinden im Bezirk Meilen noch mittendrin sind an der Totalrevision, haben die Küsnachter Stimmberechtigten bereits im November 2017 ihrer neuen Gemeindeordnung zugestimmt. Doch nun könnte eine der wichtigsten Änderungen von damals rückgängig gemacht werden.

Der Küsnachter SP-Präsident Ueli Häfeli hat eine Einzelinitiative eingereicht, die fordert, dass der Gemeinderat künftig Grundstücke nur noch bis zu einer Limite von 2 Millionen Franken verkaufen oder im Baurecht abgeben kann. Alle Verkäufe oder Baurechtsabgaben, die 2 Millionen übersteigen, müssten vor die Gemeindeversammlung. Sollten die Stimmberechtigten die Initiative am 7. März an der Urne annehmen, wäre die jetzige Limite von 5 Millionen hinfällig, und Küsnacht würde zur Regelung zurückkehren, die in der alten Gemeindeordnung galt.

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