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Fragen zur Zukunft der GemeindeWie soll Horgen in 20 Jahren aussehen?

Die Gemeinde hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Der Gemeinderat will nun eine Vision erarbeiten, was in Horgen in den kommenden Jahren passieren muss. Dafür bittet er die Bevölkerung um Mithilfe.

Wie soll sich die Gemeinde Horgen in den nächsten Jahrzehnten entwickeln? Dazu kann sich die Bevölkerung in einer Onlineumfrage nun äussern.
Wie soll sich die Gemeinde Horgen in den nächsten Jahrzehnten entwickeln? Dazu kann sich die Bevölkerung in einer Onlineumfrage nun äussern.
Foto: PD

Horgen wächst. Einerseits hat sich die Gemeinde durch den Zusammenschluss mit Hirzel territorial vergrössert. Andererseits wird auf dem Gemeindegebiet aber auch fleissig gebaut. Rund um den Bahnhof Oberdorf, aber auch im Ortsteil Käpfnach sind in den letzten Jahren Siedlungen dazugekommen oder für die kommenden Jahre geplant. Industrie- und Gewerbebetriebe sind auf Kosten von Dienstleistungsbetrieben verschwunden, die Mobilität der Horgner hat sich verändert. Weil die Uhr auch in Horgen nicht stehen bleibt, hat sich der Gemeinderat für seine Legislatur zum Ziel gesetzt, eine Vision für die nächsten 20 bis 30 Jahre für die Themen Siedlung, Landschaft und Verkehr auszuarbeiten.

Um das nötige Planungsinstrument, das sogenannte Räumliche Entwicklungskonzept (REK), auszuarbeiten, braucht er die Hilfe der Bevölkerung. Er möchte von den Bürgern mit Wohn- oder Arbeitssitz in Horgen sowie von anderen Personen mit einem Bezug zur Gemeinde wissen, in welchen Bereichen und Gebieten sie in Horgen Stärken und Schwächen sehen.

Teilnahme bereits möglich

Äussern können sich die Horgner in einer Onlineumfrage auf der Website der Gemeinde. Die Umfrage läuft vom 20. November bis am 18. Dezember. Dabei können die Teilnehmer aussuchen, zu welchen von insgesamt elf Gebieten wie beispielsweise dem Seeufer, der Allmend, dem Oberdorf oder dem Ortskern Hirzel sie ihre Meinung kundtun möchten. Der Gemeinderat hat für gewisse Gebiete bereits erste Stossrichtungen und Ideen aufgeführt, die es zu bewerten gilt. Für die Bearbeitung eines Gemeindegebiets ist mit rund zehn Minuten Zeitaufwand zu rechnen.

Auch über die generellen Stärken und Schwächen der Gemeinde können sich die Teilnehmer in der Umfrage äussern. Diese folgen am Schluss der Umfrage. Auf einer Karte des Gemeindegebietes können Pfeile am gewünschten Ort gesetzt werden und so die Potenziale und Defizite der jeweiligen Gegend vermerkt werden.

Die Ergebnisse der Umfrage fliessen als weitere Grundlage in die Erarbeitung des REK ein. Zusätzlich bilden sie eine Basis für weitere Planungsprojekte. Die Umfrage finden Sie auf www.horgen.ch/raumplanung.