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Zweiter WeltkriegWie in Hombrechtikon Zwangsarbeiterinnen lebten

In der Villa Goldenberg in Feldbach lebten in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs geflüchtete polnische Zwangsarbeiterinnen. Zuvor waren Nazis dort negativ aufgefallen

Zwischen 14 und 19 Jahre alt waren die jungen Frauen, als sie 1944 nach Hombrechtikon kamen. Jahre zuvor waren die Polinnen ihren Eltern weggenommen und als Zwangsarbeiterinnen in Fabriken der Nationalsozialisten in Deutschland eingesetzt worden.
Zwischen 14 und 19 Jahre alt waren die jungen Frauen, als sie 1944 nach Hombrechtikon kamen. Jahre zuvor waren die Polinnen ihren Eltern weggenommen und als Zwangsarbeiterinnen in Fabriken der Nationalsozialisten in Deutschland eingesetzt worden.
Foto: Sammlung des Polenmuseums Schloss Rapperswil

Wer zwischen 1944 und 1945 in der Villa Goldenberg in Feldbach lebte, hatte Glück gehabt. War aus einem Zwangsarbeitslager der Nationalsozialisten entkommen. Hatte die Grenze zur Schweiz überquert. War zwar interniert, aber in Sicherheit.

Es waren Frauen wie Maria Zelazna, 1926 geboren in einem Ort, der mehr Konsonanten als Vokale hat – Mszczonów. 44 Kilometer vor Warschau, wenn man von der deutschen Grenze her kommt. Mit 17 Jahren wird Maria zur Zwangsarbeit verschleppt, nach Zollhaus-Blumberg bei Donaueschingen, 1223 Kilometer von zu Hause entfernt.

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