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Nach BundesgerichtsurteilWie es mit den Strommasten in Rüschlikon weitergeht

Mit dem Entscheid des höchsten Gerichts kann der Ausbau der Stromleitung zwischen Thalwil und Kilchberg vorangetrieben werden. Freuen dürfte das vor allem die Langnauer.

Die ersten Vorarbeiten an den Strommasten zwischen Thalwil und Kilchberg – hier in Richtung Gattikon – sollen bereits dieses Jahr beginnen.
Die ersten Vorarbeiten an den Strommasten zwischen Thalwil und Kilchberg – hier in Richtung Gattikon – sollen bereits dieses Jahr beginnen.
Archivfoto: Moritz Hager

Der Startschuss ist gefallen – nach 24 Jahren. Die oberirdischen Stromleitungen können zwischen Thalwil und Kilchberg ausgebaut werden. 1997 haben die Stromkonzerne Axpo und das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) das Gesuch eingereicht, rechtskräftig wurde es erst, als das Bundesgericht Ende 2020 den Rechtsstreit zwischen den Konzernen und der Gemeinde Rüschlikon zugunsten der Stromanbieter beendet hatte.

Joshu Jullier ist bei Swissgrid für die Kommunikation zum Projekt verantwortlich. Er sagt: «Der Weg durch die Gerichte ist zu Ende, eine Baubewilligung liegt damit vor.» Das bedeutet, die heute 35 Meter hohen Masten zwischen Thalwil und Kilchberg können um 20 Meter erhöht werden, um künftig mehr Leitungen vom Unterwerk in Samstagern bis nach Zürich und weiter nach Obfelden führen zu können.

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