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Helen-Dahm-MuseumWie eine Oetwilerin in den 30ern nach Indien reiste

Mit 60 Jahren verbrachte die Kunstmalerin Helen Dahm (1878-1968) ein Jahr in Indien. Eine neue Ausstellung widmet sich dieser Reise und dem daraus entstandenen Werk.

Helen Dahm 1938 bei einer Feier zu Ehren von Krishnas Geburtstag in Meherabad.
Helen Dahm 1938 bei einer Feier zu Ehren von Krishnas Geburtstag in Meherabad.
Foto: Meher Nazar Publications

Für sie war die Reise nach Indien der beste Entschluss ihres Lebens. Mit 60 Jahren reiste die Kunstmalerin Helen Dahm auf den Subkontinent und schlussfolgerte danach, dass dieses eine Jahr in Indien ihr zwanzig Jahre Oetwil ersetzt habe. Das war im Sommer 1938. Da wohnte die im Thurgau geborene Künstlerin, eine Zeitgenossin von Picasso, bereits seit 1919 in Oetwil. Sie gilt zeitlebens als eine der eigenwilligsten Figuren der Schweizer Kunst des letzten Jahrhunderts, deren Werk 1954 mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich gewürdigt wurde. Damit war Helen Dahm die erste Frau, der diese Anerkennung zuteilwurde.

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