Zum Hauptinhalt springen

Zweiter WeltkriegWie eine Hombrechtikerin in ein Internierungslager in Indonesien geriet

Margaretha van der Schaar-Schärer geriet vor 75 Jahren in die Wirren des Weltkriegsendes in Indonesien. Ihr Sohn Felix van der Schaar erinnert sich, wie er als Kind diese schwierige Zeit miterlebt hat.

Margaretha van der Schaar-Schärer mit ihrem Mann Frederik van der Schaar vor den Greueln des Zweiten Weltkrieges.
Margaretha van der Schaar-Schärer mit ihrem Mann Frederik van der Schaar vor den Greueln des Zweiten Weltkrieges.
Foto: PD

Für die meisten Europäer markiert der 8. Mai 1945, die Kapitulation Deutschlands, das Ende des Zweiten Weltkriegs. Weniger präsent ist, dass der Schrecken des Kriegs in Asien noch Monate andauerte. Nach den Atombombenabwürfen der Amerikaner wurde am 15. August im Radio die bedingungslose Kapitulation durch den japanischen Kaiser verkündet. Am 2. September unterschrieb Japan schliesslich die Kapitulationsurkunde.

Noch lange nicht vorbei waren die Auswirkungen des Kriegs in diesem Moment für Felix van der Schaar, seine beiden Geschwister Frederik und Gretel und seine Mutter Margaretha van der Schaar-Schärer. Sie weilten zu Kriegsende in einem Internierungslager auf der indonesischen Insel Java. In solchen rudimentären Lagern hielten die Japaner niederländische Frauen und Kinder gefangen. Margaretha van der Schaar war zwar eine geborene Schärer aus Hombrechtikon. Doch durch die Hochzeit mit einem Niederländer hatte sie dessen Staatsbürgerschaft angenommen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.